Dispozinsen schon hoch, doch bei den Überziehungszinsen wird es richtig heftig. Wann werden Ü-Zinsen berechnet ? Immer dann wenn Ihr den, von der Bank eingeräumten, Disporahmen überschreitet. Das kann schnell passieren. Man hebt Bargeld ab und denkt nicht daran, dass die nächsten Tage noch einige Abbuchungen anstehen. Schon ist es passiert.
Von Bank zu Bank wird da unterschiedlich reagiert. Keine Bank ist verpflichtet, eine Überziehung zu gewähren. Die Bank wird sich eure Saldenlisten anschauen. Wie hoch ist der Überziehungsbetrag und welche Einnahmen gehen im Monat durchschnittlich aufs Konto.
Variante 1, die zur Überziehung führende Lastschrift wird zurückgebucht. Das Konto ist wieder im Dispolimit oder wenn kein Dispo eingeräumt wurde, im Haben.
Die Bank kann auch das Konto sperren. Es sind keine EC-Abhebungen mehr möglich, auch der Online Account kann gesperrt werden. Es steht ein peinlicher Weg zur Filiale an oder ein Anruf.
Je nach Situation wird das Dispolimit erhöht, was den Vorteil hat, dass man nur Dispozinsen statt der noch höheren Überziehungszinsen bezahlen muss. Bei grösseren Beträgen ist eine Umschuldung der Girokontoschulden eine gute Variante und sehr zu empfehlen.
Ein geregelter Ratenkredit hat weniger hohe Zinsen und vor allem ist die Rückzahlung klar geregelt.
Ein kleines Zahlenbeispiel:
Ihr habt einen Dispo von 1000 Euro und diesen um 200 € Überzogen. Die Bank berechnet z.B. 13% Dispozinsen für die 1000 Euro und dazu noch einmal z.B. 17% Überziehungszinsen für die 200 €.
Da kommt einiges zusammen, auch wenn die angegebenen Zinssätze jährlich sind. Lasst ihr die Schulden einen Monat stehen, dann ist mit Zinssatz % / 12 zu rechnen.
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